Montag, 10. november 2008 1 10 11 2008 13:08

Schon wieder Anschlag auf Niggo62

Gestern habe ich mich dazu verstiegen mit zwei befreundeten jungen Damen den Martini-Markt in der kleinen Gemeinde in der ich lebe zu besuchen. Nun ja, es ist nicht der Nabel der Welt, dieses kleine Dorf bei Waiblingen (bei Stuttgart), es gibt dort eigentlich nichts besonderes, oder doch , das Besondere ist dass es dort eben nichts gibt, wirklich gar nichts. Diese Erfahrung habe ich ja schon des öfteren gemacht, wenn es zum Beispiel darum ging eine Briefmarke käuflich zu erwerben, oftmals schlichtweg unmöglich, da die Postagentur wie die anderen Geschäfte, so will ich diese mal mit äußerstem Wohlwollen bezeichnen, nur dann öffnen wenn es dem jeweiligen Inhaber in den Kram passt, natürlich nicht dann wenn ich eine Briefmarke benötige. Nebenbei werden dort, falls geöffnet, Bekleidungsstücke von solch unglaublicher Häßlichkeit verscherbelt, das man sich auf einem nigerianischen Krempelmarkt zu befinden glaubt.
Na jedenfalls ging ich denn mit meiner Begleitung über die Hauptstrasse des Dorfes, rechts und links der sonst durch Durchgangsverkehr (hier hält keiner an, es gibt ja nichts) geprägten Hauptverkehrsader waren kleine Stände aufgebaut, an denen Dinge verkauft werden sollten, deren beschreibung und Benennung ich hier besser unterlasse, will ich das Dorf doch nicht völlig der Lächerlichkeit preisgeben und auch selbst noch hier leben können ohne mit Tomaten, importiert aus der nächsten größeren Stadt, beworfen zu werden.

Die durch Argwohn und wohl auch eingeschränkte Toleranz verbunden mit schwäbischem Traditionsbewusstsein geprägten Dorfbewohner genossen das Schauspiel, als ich mit den beide Damen, davon eine in Gothik-Bekleidung, ich selbst mal nicht in meiner gewohnten Uniform sondern mit langem Ledermantel und mit schwarzem Hut, (wäre in einer offenen Stadt nicht aufgefallen) durch die Straße zog, sorgsam darauf bedacht den Pferdeäpfeln auszuweichen, die verkehrsgünstig in der Mitte der Straße ausgelegt waren. (erstaunlicherweise standen keine Preise dran). Werde wohl wieder mal Dorfthema Nummer eins sein heute, denn erstens bi ich ein Zugereister, zweitens gewande ich mich nicht dem Standart des Dorfes gemäß, das heiß ich trage nicht die obligatorische Bauernmütze, und schwul bin ich auch noch, gänzlich unmöglich hier. Würde ich mit einem Freund hier auftauchen, man würde uns des Nachts aus dem Haus zerren und auf dem malerischen Dorfplatz am Ziehbrunnen aufhängen.

Oh je, ich hab dann also beschlossen das Experimet Martini-Markt in die nächst größere Stadt zu verlegen, auch aufgrund meines knurrenden Magens, denn im Dorf zu essen das ist ja erstens lebensgefährlich und zweitens mangels Angebot fast unmöglich, der fast schon als historisch zu bezeichnende Drehspieß vor der ortsansässigen Dönerie ist mir ja schon einmal zum Verhängnis geworden. (hier kocht, oder besser versucht zu kochen, die schon bekannte Lucretia B.)

Also auf in die Großstadt, durch mehrere übel beleumdete Vororte, deren zugereiste Bewohner um nichts zu beneiden sind. Vielleicht solte ich anmerken, dass ich aus Zufall hier lebe, in weitem Umkreis des Flughafens gibt es keine größeren Ansammlungen menschlicher Behausungen, die auch nur einen Deut weltoffener wären. Also kann ich auch hier bleiben, ein Umzug käme höchstens bei einer noch zu beantragenden Versetzung in Betracht. (ich will nach Berlin oder Hamburg).
Wir erreichetn die Stadtmauer, beantragten das für Zugereiste obligatorische Stadtvisum und konnten uns dann fast ungehindert in der "Stadt" bewegen, allerdings auch hier unter der strengen Aufsicht der schwäbischen Traditionskontrolle. Mir ist es sogar gelungen ein Buch, einen Button mit der Aufschrift "Scheiße", die DVD "Das kleine Arschloch und der alte Sack" sowie das überraschenderweise noch nicht verbrannte letzte Exemplar der DVD-Box "Queer as folk" zu erwerben. Glücklich, denn es gelingt einem nicht oft solche Importschätze aufzutreiben, machetn wir uns auf die Suche nach Atzung, denn mein Magen knurrte immer lauter. Der Besuch einer ortsansässigen Gaststätte kam natürlich nicht in Frage, ich hatte am nächsten Tag einen wichtigen Termin wahr zu nehen und konnte mich des hohgen Risikos einer Lebensmittelvergiftung nicht aussetzen, mein Verdauungssystem ist nach 4 Jahren Haft in dieser Metropole der schlichtweg ungenießbaren Küche immer noch zu sensibel. Dabei habe ich selbst Norafrika und fast den gesamten Nahen Osten überlebt, dies auch noch in Kriegs-und Krisenzeiten. Würde mir hier nicht gelingen.

Ich erstand also bei einer weniger verdächtig als die anderen aussehenden Dame an einem Markstand eine Tüte Magenbrot, in der Hoffnung dies könne nicht -oder nicht ganz so-schädlich sein wie selbst zubereitete und auch dort feilgebotene Speisen. Falsch gedacht, schlecht gemacht.
Die Dame muss mit den anderen Gastronomen dieser Stadt unter einer Decke gesteckt habe, bekanntlich hat man ja schon des öfteren versucht mich per Nahrung zu vergiften. Kurz nachdem ich das optisch unverfänglich bewertete Magenbrot zu mir genommen hatte begann selbiger sich wie eine Waschmaschine beim Schleudern zu drehen, schaltete dann kurz darauf auf "Abpumpen" und verlangte entleert zu werden. Ich hab´s bis nach Hause geschafft, genau wie das letzte Mal kanpp aber gerade so.

Beim nächsten Besuch in dieser Stadt, und falls mein Magen dann schon wieder entkrampft ist und ich Hunger verspüre werde ich mir in der ortsansässigen Apotheke eine Tüte Wattebällchen kaufen, die schmecken auch nicht anders als die Hackbällchen in der Kneipe, sind aber steril, ein unschätzbarer Vorteil hier.

Mein Gott, ich muss heir weg, bevor der Mob mich lyncht und mit Fackeln vor der Tür steht...

von niggo62 - veröffentlicht in: Das Leben stinkt....
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Donnerstag, 6. november 2008 4 06 11 2008 08:40
Heute morgen bin ich aufgewacht wie ich das eigentlich jeden Tag tue, noch müde und mit dem Drang sofort eine Zigarette zu rauchen. Aber was dazu kam, und das erlebe ich nicht so oft, das war irgendwie ein Gefühl der Leere, des absoluten Nichts, der latenten Unzufriedenheit. Wie gesagt, das ist nicht mein alltäglicher Zustand. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich im Moment Urlaub habe, ja genau, ich habe Urlaub. Ich, der ich m,eine Arbeit liebe, auch wenn sie des Öfteren sehr belastend ist, werde in den Urlaub geschickt, angeblich um mich zu erholen. Was ich in diesem zustand, in dem ich mich gerade befinde, ganz bestimmt nicht tun werde.

Ich habe wirklich keinen Plan, wie ich die 39 Tage!, die ich im Urlaub bin, sinnvoll gestalten soll. Ich meine für mich sinnvoll. Zu tun hätte ich eigentlich genug, ich könnte mich mit allem möglichen Kram befassen, nur hab ich da keine Lust dazu. Zu einer größeren Reise langt die Kohle nicht, hab mir ja wieder ein neues Laptop gekauft, und meinen alten PC müsste ich auch mal ersetzen, also ist es erst mal knapp in der Kasse. Auf Kredit verreisen mag ich nicht, wie so manche Leute die ihren Jahresurlaub in Antalia verbringen (2 Wochen im Urlaub und dann 50 Wochen abstottern), und sich das dann über ein ganzes Jahr vom Munde absparen, ne . das mache ich nicht. Abgesehen davon will ich eh nicht nach Antalia, da is mir zu kalt um diese Jahreszeit. Und es gibt mir zu viele deutsche Kleinbürger und vor allem Assis da. Muss nicht sein, ich seh doch jeden tag die Leute am Flughafen die da mit irgend einer Billigairline hinfliegen. Ist schon peinlich wie die auftreten. Na ja, wie gesagt, nix für mich.

Alos bleib ich schön zu Hause in meinem per Gesetz verordneten Zwangsurlaub, spiel mir an den Eiern rum und langweile mich zu Tode.
Ne, eigentlich gar nicht, langweilig ist mir nicht, es ist eben diese innere Unruhe, diese latente Unzufiedenheit, die mich in den Wahnsinn treibt.

Warum bin ich den so unzufrieden, was fehlt mir denn in meinem Leben, wo hab ich da nen Mangel? Gute Frage, da steckt genau das Problem, ich weiss es nicht mal was mir fehlt, keine Ahnung, nix Konkretes, bin halt nur nicht zufrieden und innerlich leer. Das macht es auch so schwierig diesen Zustand ins Positive zu verändern, etwas gestalten zu können das mich wieder zufrieden macht. Wenn man nicht weiss was einem fehlt, dann kannman sich auch nicht besorgen was man braucht um wieder zufrieden zu werden. Hat man Hunger und nix im Kühlschrank, dann geht man zum nächsten Supermarkt oder noch besser falls noch vorhanden zum ortsansässigen Metzger und kauft ein, wenn mann die nötige Kohle hat vielleicht sogar mal das was einem wirklich schmeckt und nicht nur satt macht.  Wo bitte aber gibt es einen Supermarkt in dem etwas für mein seelische Gleichgeicht verkauft wird? Am nächsten käme dieser Anforderung noch der Media Markt, aber wie gesagt, das liebe Geld.

Das mit dem Essen, das ist auch im Moment etwas problembehaftet, leide ich doch nun schon seit einem halben Jahr unter einer Lebensmittelallergie, nicht gegen bestimmte Artikel oder Inhaltsstoffe, nein, wie bei mir so üblich ist es etwas komplizierte, die Allergie  richtet sich fast auf alle Lebensmittel, es gibt kaum etwas das ich essen kann ohne dass meine an sich sehr weiche und rosige Haut (xD) sich durch das erscheinen juckender roter Flecken gegen die erfolgte Nahrungsaufnahme wehrt. Ich hab das ja nun schon ausgeführt, wie es dazu kam und welche Probleme mir die Flecken in Bezug auf eine vorzunehmende OP bereitet haben. Ist auch nicht gerade angenehm wenn einene den ganzen tag das Fell juckt. Der Hautartz weiss auch nicht was es ist, verspricht Besserung und verschreibt Cortison.  Lecker. Na ja, was soll´s! Hab eh keinen Bock zum Kochen, war gestern eingeladen zu einer Suppe mit Pilzen und Fleisch, war lecker und nahrhaft, ein Kotelett wär mir lieber gewesen, aber um eines zu bekommen müsste ich zu Netto oder nem anderen Fleisch-Dealer, und ich müsste es auch noch braten, vielleicht noch mit Beilagen, ne, zu viel action. Heut gibt´s Käse und vielleicht ne Wurst.

Was könnte ich denn nun ändern, wie meinen Seelenfrieden wieder herstellen, was kan ich tun um meine innere Angespanntheit zu lockern? Ach ja, was´n mit meinem Liebesleben, oh je, da fällt mir gerade ein dass ich so ws gar nicht habe seit eienm Jahr. Da läuft nix, nicht mal ein ONS, gar nix geht.

Wie ja bekannt bin ich schwul, aber die sexuelle Orientierung ändert eigentlcih nicht viel a dem was ich mir wünsche in bezug auf die Gestaltung meines Liebeslebens, nur das Objekt der Begierde ist ein anderes als bei Hetero-Männern. 
Ich hätte schon gerne einen festen Partner, einen zuverlässigen und treuen Freund, aber das ist gerade in der hiesigen Szene extrem schwer zu finden, und ich bin auch klein Szene-Gänger, ab und an mal in die Kneipe, selten mal in dioe Disco, gar nicht in die Sauna oder das Porno-Kino. Nicht, dass ich so was ablehne, ich behauipte ja von mir tolerant und offen zu sein, es ist nur nicht mein Ding mit mir völlig unbekannten Männern Sex zu haben. 
Zu diesem Thema denke ich dass ich nicht so der typische Schwule bin, der mit dem Lderkäppi (es lbe das Vorurteil) in die schwule Disse geht und da nen ebenfalls belederten Kerl im Darkroom vernascht. Ne, nix für mich, würde mich auch nicht zufieden machen, drum lass ich´s sein. 

Ganz schön schwierig, mein Problem, gelle? Also was tun, was verändern oder was zusätzlich machen?
Hab´s mit nem Nebejob versucht, an der Tanke, Kasse machen und so, war ja auch mal i meiner Studienzeit bei nem großen Kaufhaus an der Zentralkasse. Nebenjob hin oder her, Geld is nicht alles, zum Leben langt´s bei mir auch ohne Nebenjob, satt werde ich immer,  nur halt wären teure Extras ohne Nebenjob seltener drin.

So, und was mache ich heute? Nun hab ich ja schon meine mails abgerufen, war auch nichts  besonderes dabei, mein Traumtyp hat sich auch nicht gemeldet, also wieder keine Liebe haute, Arbeit liegt auch keine an, nur mein Ernährungsproblem muss ich heute noch in den Griff kriegen, werde mal zu Netto gehen und mir das schon erwähnte Stück Wurst und den Käse kaufen, vielleicht einen Topf Tszatziki dazu, wenn ich die Aufschrift lesen kann, hab nämlich keine Ah nung ob man das so schreibt....lol, Spass muss sein. Ach ja, und ne Olivenstange vom Bäcker, das wär fein, ist mein Lieblingsbrot, gibt´s aber nicht jeden Tag.

Das erst mal zu meinem momentanen seelischen und auch geistigen Zustand, der von der Klassifizierung "Gesund" doch noch einiges entfernt ist. Aber ich arbeite daran, schreibe fleissig im Internet und schaue meine Lieblingsserien im TV. Vielleicht gehe ich heute abend mal ins Kino, frage mal nen Kumpel ob er Bock hat mit zu kommen. Hm, das ist keine schlechte Idee, gefaällt mir im Moment, aber da sind ja diese Stimmungsschwankungen, vielleicht hab ich ja PMS?
Ich kann´s Lästern nicht lassen, ich glaub ich schreib nachher noch was in meiner Kategorie Satire.

Danke falls das hier jemand wirklich bis zum Schluss gelesen hat, zeugt von Interesse an meiner Person und meinem Leben. 
Ich glaub´s ja nicht, aber is auch egal. Macht´s mal gut, ihr Rüben.  

von niggo62 - veröffentlicht in: About me
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Montag, 3. november 2008 1 03 11 2008 19:32
Y si blamiert sich wieder bis auf die Knochen

Jetzt ist es passiert, der größte anzunehmende Unfall für alle die Hessen in ein rot-rot-grünes Chaos stürzen wollten. Ypsilanti ist wieder gescheitert, gerade kam´s über den Tikker. Die braven Bürger Hessens können aufatmen, so sie denn vor Lachen über Y und ihre roten Spießgesellen noch Luft bekommen.
Es ist echt eine Lachnummer, die Frau Y da mal wieder abgezogen hat in Hessen. Eigentlich sollte sie ja schlau geworden sein nach ihrem letzten Debakel, aber wie es bei machtgeilen Politikern nun mal Usus ist hat sie über Monate hinweg intrigiert, ausprobiert und bequatscht was das zeug hält, sich abgesichert nach allen Seiten nur um nun schon wieder mit vollen Segeln das Schiff Hessen-SPD gegen das Riff zu steuern. Das Riff ist diesmal nicht nur die standhafte Frau Metzger, nein, es sind noch drei andere Mitglieder der Landtagsfraktion der SPD wach geworden und haben sich ihrer Verantwortung für das Land und die Bürger erinert. Gott sei dank, aber da fällt mir was auf, echt nur 4 Vernünftige, die den Plänen der ewigen Neid-Sozialisten der Linken mißtrauen? Müssten eigentlich mehr sein, die nicht vergessen haben was diese damen und Herren schon mal angerichtet haben. Na ja, manchen ist eben die Ideologie und die Macht wichtiger als das Gewissen und auch das Wissen um die Gefahr die Y und ihre Steigbügelhalter in Hessen dargestellt hätten.

Wie gesagt, nur vier Rote wollten kein rot-rot-grün, nur vier, aber es hat gelangt, das größte Übel, der hessische GAU, der ist abgewendet.

Was wird sie nun machen, die arme Frau, von Allen verraten, verkauft und i Stich gelassen? Bestimmt bitter für einen der unbedingt, um jeden Preis, egal wie auch immer an die macht wollte, ausgerechnet auch noch im November, wie einst die roten Horden in Russland, den die Oktober-Revolution fand ja auch im November statt. Ob das Zufall ist? Im Nachhinein betrachtet ist das Experiment real existierender Sozialismus sowohl in der ehemaligen Sowejetunion als auch in der ehemaligen DDR gescheitert, aber das wollen ja nicht alle ( nur vier)! utopischen Linkis und Sozis nicht wahr haben.

Wird es eine Neu-Auflage des hessischen Dramas geben, wird Frau Ypsilanti nun brav ins Asyl gehen, so wie viele gescheiterte Egomanen vor ihr? Und wo hin, Frau Y, viel Auswahl ist da ja nicht mehr, vielleicht mal Oskar fragen, der kennt sich aus mit Asyl und Versteckspielen.

Hessen lacht zur Fassenacht, Ypsilanti hat´s wieder nicht vollbracht.
von niggo62 - veröffentlicht in: Wirtschaft und Gesellschaft
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Sonntag, 26. oktober 2008 7 26 10 2008 02:25

Ich weiss wirklich nicht was schlimmer ist, mir ein Bild auf einem Monitor anzusehen oder die betreffende Person mit in die Kontrollkabiene nehmen zu müssen und mir dort die Herrlichkeiten (Penis-Piercing und Sack/Cockring) live anzusehen. Es ist beides nicht unbedingt schön. Meistens zumindest nicht, oft sogar zum Kot.. was man da so geboten bekommt.

 

Erst neulich stellte ich bei einem männlichen Passagier  (Prinzip der gleichgeschlechtlichen Kontrolle) bei der Durchsuchung mit der Handsonde ein Klingeln im Schrittbreich fest, das von dem normalen Geräusch bei einer Levis mit Knöpfen abwich. Das hätte alles mögliche sein können, ein Taschenmesser, ein Cuttermesser oder weiß der Geier was, oder eben auch das piercing, wie es der passagier behauptete. Aber auch Bi Laden würde sich so rausreden, wenn er dann das betreffende Objekt nicht vorzeigen müsste. Glaube gehört in die Kirche, nicht in den Sicherheitsbereich. Mir blieb also nichts aneres übrig als den Passagier mit i die Kabine zu nehmen, um mich zu überzeugen dass das Geräusch der Handsonde tatsächlich von einem Piercing herrührt. Der Passagier war natürlich nicht sehr begeistert, weigerte sich mit den Worten: Ich zeige Ihnen doch nicht meinen Schwa..., aber ich hätte ihn ohne Kontrolle nicht in den Sicherheitsbereich lassen können, es hätte ja wie gesagt sonst was sein können da wo es normalerweise nicht klingelt bei der Kontrolle.

 

Nach längerem Hin-und Her also kam er mit einem zweiten Kontroleur mit in die Kabine, um mir dann seine gepiercte Pracht zu zeigen, einen Einblick auf den ich gut und gern hätte verzichten können. Es war tatsächlich ein Piercing, an einer Stelle ...nun ja, wem´s gefällt...

Also, Aufgabe erfült, wieder mal die welt gerettet...auf Kosten meiner Augen und meines ästhetischen Empfindens...hätt ich den Scanner gehabt, wär MIR und dem PAX einiges erspart geblieben.... Wie immer, alles hat zwei Seiten, manches sogar mehrere...

von niggo62 - veröffentlicht in: About my job...
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Donnerstag, 23. oktober 2008 4 23 10 2008 10:03
Marcel Reich Ranicki in den Gottesstand erhoben!......(Satire)
Eilmeldung aller Zeitungen und Fernsehsender gestern abend: das gerade tagende 3. Vatikanische Konzil unter dem deutschen Papst Benedikt 16. hat auf Gottes unendlich weisen ratschlag hin Hernn Marcel Reich Ranicki in den Gottestsand erhoben. Ein noch nie da gewesenes Ereignis das es nötig macht die Geschichte des Christentums neu zu schreiben. Das wird Herr MRR wohl auch selbst übernehmen, da er nach eigener Aussage wohl der Einzige ist der mehr als 5 Buchstaben sinnvoll aneinander reihen kann.
Nun ist es amtlich, päpstlich unfehlbar abgesegnet und verkündet: der bisher nur als Papst titulierte Herr Reich Ranicki ist in den Gottestand erhoben, sitzet nun zur Linken Gottes und schüttet seinen Dreck fürderhin vom Himmel auf das unverständlicherweise immer noch jubelnde Volk.
Aber na ja, wie Herr MRR ja diese Woche mitteilte ist besagtes Volk ja zur Hälfte primitiv.

Zur Begründung dieses noch nie da gewesenen Schrittes erklärte das Konzil:
MRR ist der einzige Mensch der es geschafft hat den Kernsatz der Bibel, der da heisst: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben- zu leben und gottgleich für sich die Unfehlbarkeit in Anspruch zu nehmen.
MRR hat es geschafft diesen Satz Gottes in die Tat umzusetzen, er duldet keinen neben sich der auch nur wagt seinen Mund auf zu machen oder gar ein Buch zu schreiben oder eine Fernseh- Sendung zu produzieren. Er ist der Einzige der kritiklos das Volk beleidigen, erniedrigen und für Dumm verkaufen kann, nur um sein eigenes seniles Ego, seine grenzenlose Selbstsucht und seine Rachsucht zu befriedigen.

Wie bekannt wurde planen verschiedene Gemeinden in aller Welt, aber bevorzugt im Land der Dichter und Denker ( wer es nicht weiss, das sagte man zu besseren Zeiten über Deutschland), Herrn MRR überlebensgroße Denkmäler zu setzen, eventuell an Stelle der öffentlichen Bedürfnisanstalten, da diese ja über einen Kanalisations- Anschluss verfügen, um den geistigen Durchfall des Herrn auzunehmen.
Nun ja, so was kommt eben dabei raus wenn sich senile Männer treffen um neue Scherze mit dem ach so dummen Volk zu treiben.

Gott steh uns bei, oder ja jetzt seit gestern, Gott und MRR, steht uns bei.
von niggo62 - veröffentlicht in: Das Leben stinkt....
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  • : 14.09.1962
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  • : Bin ein offener, toleranter und freiheitsliebender Charakter, treu und ehrlich, meist zuverlässig und bedingt fleissig. Ich liebe meine Arbeit, genieße aber auch meine Freizeit. Sehr wichtig sind mir meine Freunde.

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